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Stell dir vor, du hast einen Berg Arbeit vor dir – am Schreibtisch, oder zuhause. Dein Terminkalender ist ziemlich voll. Die einzige Lücke darin möchtest du für dich nützen zum Entspannen, Musik hören, für Sport oder Massage. Plötzlich kommt ein/e Kollege/Kollegin oder auch ein Freund oder Familienmitglied und möchte, dass du etwas für ihn tust.
Obwohl du schon genug um die Ohren hast und dich richtig auf diesen einen, freien Abend freust, bringst du es nicht fertig, NEIN zu sagen. Alles schreit in dir, sträubt sich dagegen, diese so lang erkämpfte Lücke in deinem Terminkalender mit Dingen zu füllen, die du in Wahrheit nicht tun willst…. und dennoch sagst du JA!

Geht es dir auch manchmal so? Wie könnest du das ändern?

Mein Tipp dazu:
In sich hineinfühlen und sich fragen:
Macht mir das wirklich Freude, stimmt das für mich? Ist die Antwort eindeutig Ja, dann ist ohnehin alles klar.Lautet die Antwort jedoch Nein, dann stellt sich automatisch die Frage:
Tu ich das nur, weil andere das von mir so erwarten?
Und hier könntest du dich weiter fragen, was denn geschehen würde, wenn du diese Erwartungen enttäuschen würdest….

…heißt es im Casino beim Roulett. “Neues Jahr – Neue Chance” heißt es seit gestern – und dazu möchte ich alle LeserInnen ermuntern: Diese Chance auch zu ergreifen… obwohl es dazu ja nicht unbedingt den Jahreswechsel braucht. Doch der ist sowas ähnliches wie eine Startlinie beim 100m Lauf. Wir beginnen voll Enthusiasmus, bereiten uns darauf vor in dem wir allerlei gute Vorsätze fassen. Und dann kommt der Startschuss… und los geht’s in vollem Tempo, das Ziel vor Augen.

Doch unterwegs geht uns dann oft die Puste aus. Wir werden langsamer, stellen fest, dass das Ziel noch immer unendlich weit weg ist… und irgendwann geben wir dann auf. “Irgendwann, beim nächsten Mal dann, wenn sich diese und jene Umstände ändern, dann usw….”

Und schon ist es wieder vorbei mit dem Enthusiasmus. “Ich schaff das einfach nicht” oder “ich bin nicht gut genug” oder “das ist nur was für die anderen, mir steht das nicht zu…” 

SCHLUSS DAMIT!

Wir schaffen das! Jede/r von uns ist/tut das Beste, was er/sie sein/tun kann! Uns steht all das zu, weil wir es uns wert sind! Weil wir uns schätzen und lieben – mit allen Ecken und Kanten!

In diesem Sinne einen guten Start in ein erfolgreiches und erfülltes Jahr 2012!

Herzlichst – Christine

Advent

Heute ist der erste Adventsonntag und somit offizieller Beginn der Adventzeit.
Abends zünden wir die erste Kerze auf dem Adventkranz an, Tannenzweiglein duften und ein Hauch von Zimt und Vanille durchströmt unsere Wohnungen und Häuser. Eine Zeit aus einer Mischung aus Stress und Erwartung beginnt.

Und wie jedes Jahr überwiegt bei vielen Menschen, je näher der 24. Dezember heranrückt, immer mehr der Stress.

Hab ich schon alle Geschenke besorgt?
Hab ich auch niemanden vergessen?
Was werde ich zu den Feiertagen kochen?
Wen werde ich einladen?
Welche Adventmärkte muss ich noch besuchen?
Wann ist doch gleich die Weihnachtsfeier mit dem Chef?
usw.

 
Wo bleibt denn da die besinnliche Zeit?
Wann ist uns die denn abhanden gekommen?
Oder ist es nicht vielmehr so, dass ein guter Teil des Stress hausgemacht ist?
Wollen wir denn wirklich immer alles so perfekt hinkriegen?
Oder sind es die Erwartungen der anderen an uns, die uns in diese Lage bringen?
Wie sieht es denn in dieser Zeit mit unserem Selbstwert aus?

Was können wir dagegen – oder besser – FÜR UNS tun, damit es wirklich eine besinnliche Adventzeit wird?

Der erste und wichtigste Schritt: Sich Zeit nehmen – Zeit, um die Antworten auf folgende Fragen zu finden:

Wenn ich völlig frei und unabhängig von gesellschaftlichen Normen entscheiden könnte, wie ich Weihnachten verbringen möchte… was wäre mir in diesem Fall das allerwichtigste? Was liegt mir wirklich auf dem Herzen? Mit wem möchte ich diese Tage wirklich verbringen? Will ich sie überhaupt feiern und wenn ja wie?

 Durch einen Artikel in einer Zeitung angeregt, überlegte ich, wieviele Wörter es wohl geben mag, die mit dem Wort “Selbst…” beginnen und welche Bedeutung sie im Allgemeinen haben.

Da gibt es z.B.:

  • Selbst-Wert
  • Selbst-Liebe
  • Selbst-Zufriedenheit
  • Selbst-Überschätzung
  • Selbst-Sicherheit
  • Selbst-Bewusstheit
  • Selbst-Herrlichkeit
  • Selbst-Verliebtheit
  • Selbst-Achtung…..

Mir fielen noch einige mehr ein, (ich lade euch alle ein, die Liste fortzusetzen)

doch es geht vor allem auch darum, welche Bedeutung wir all diesen Worten beimessen.

Bewerten wir diese Begriffe positiv oder eher negativ? Was tragen wir dazu bei, um diese verschiedenen Eigenschaften bzw. Verhaltensweisen auch zu leben?Warum lehnen wir manche Selbst-Wörter ab?

Mit den einzelnen Begriffen werde ich mich in den nächsten Beiträgen beschäftigen.

Loslassen und vertrauen

Wie oft rennen wir einem bestimmten Ziel hinterher… und erreichen es nicht und nicht. So vieles wurde vorbereitet, organisiert, getan und doch erscheint das Ziel ferner als je zuvor. Ich erlebe das selber auch ab und zu. Wenn ich mir etwas bestimmtes vorgenommen habe zu erreichen überkommt mich manchmal das Gefühl, noch mehr tun zu müssen, als ohnehin schon getan wurde. Unter dem Motto: “Damit nur ja nix schief geht und es garantiert ein Erfolg wird.” Was passiert? Es wird garantiert… richtig, KEIN Erfolg. Zumindest nicht der, den ich eigentlich wollte.

Woran mag das liegen? Ganz einfach: An mangelndem Vertrauen!! Wenn wir etwas bestimmtes erreichen wollen, dann ist es wichtig, zunächst die eigene Motivation zu hinterfragen:

Bin ich bereit, die daraus resultierenden Konsequenzen zu tragen? Ist meine Motivation stark genug, um auch bei Gegenwind dran zu bleiben? Gefällt mir alles rund um mein Ziel? Oder anders gefragt: Wie fühlt sich das an, am Ziel angekommen zu sein? Ist es wirklich das, was ich haben/sein will?

Sind alle Fragen mit einem Ja beantwortet, dann fehlt nur noch das Gefühle der Freude und der Erfüllung….und – ganz wichtig! – das Vertrauen, dass sich alles richtig fügt. Und genau das wird es auch, wenn wir einfach loslassen und nicht ständig dran zweifeln, ob es denn wirklich was wird aus dem Ziel.

Der Bauer sät ja auch das Korn aus und vertraut darauf, dass aus jedem Korn ein Getreidepflänzchen wird. Er achtet nur darauf, dass es auch gedeiht, in dem er es von Unkraut befreit und wenn nötig bewässert. Würde er zweifeln, dann ginge er jeden Tag aufs Feld, würde die Erde aufgraben und nachschauen, ob die Körner schon angetrieben haben. Das Ergebnis: Es würde NICHTS aus den Körnern. Und genau so ist das mit unseren Gedanken/Wünschen/Zielen. Zweifel ist der Vater des Misserfolgs.

 Also alles Nötige tun, aber mit entsprechender Achtsamkeit und dem Vertrauen darauf, dass uns das Leben zeigt, was zu tun ist.

Liebe Grüße und viel Erfolg in allem was du tust

Christine

Dies ist mein neuer Blog zum Thema Ja zu Mir! Nicht stöhnen – ändern!

Nehmen wir einmal folgendes an:

Dein Kollege ist ein richtiger Stinkstiefel. Der andere ist es auch. Was hat das nur mit dir zu tun? Du hast einen Partner, eine Partnerin, der/die sehr stur und dickköpfig ist? Fein, gibt nur weiter nach und es wird mit Sicherheit auch so bleiben! Bei deinem Auto geht der Kofferraumdeckel nicht auf? Welchen Müll schleppst du bloß mit dir herum? Deine Kopfschmerzen werden zunehmend zur Qual? Nimm doch einfach Aspirin und sie sind weg – bis zum nächsten Mal.

Das sind doch wirklich unangenehme, ärgerliche Zustände! Die willst du sicherlich keinesfalls in deinem Leben haben. Und sollten sich doch einige davon in deinem Leben so oder so ähnlich wieder finden,  dann sind sie das nicht “zufällig”. Sie haben mit DIR zu tun! Tatsächlich! Wieso das so ist, was du dagegen oder besser FÜR DICH tun kannst, damit sich solche Sitationen nicht immer und immer wiederholen, kannst du ab nun in diesem Blog lesen.

Du wirst viele nützliche Tipps, Hinweise und links finden, die dich dabei unterstützen können, immer öfter JA zu DIR zu sagen. Diese Beiträge können dir dabei helfen, deine Sichtweisen und Denkmuster zu hinterfragen.

Gerne kannst du dich auch auf meiner homepage schlau machen, wie das mit den Denkmustern und Sichtweisen gemeint ist.

Wann immer du magst, kannst du deine Gedanken dazu als Kommentar auf die einzelnen Beiträge posten und selbstverständlich beantworte ich auch deine Fragen zu den einzelnen Themen.

Am kommenden Wochenende findest du bereits den ersten Beitrag zum Thema Erwartungen – Enttäuschungen

Bis dahin Liebe Grüße

Christine

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